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Heisse Junitage - Chroniken klären auf

Ein paar heisse Tage im Juni und schon wird auf einen Klimawandel hingewiesen. Die Kommentare hören sich so an als wären Annahmen zur Wahrheit geworden. Chroniken vergangener Jahrzehnte klären auf.

Die Chronik berichtet im Juni 1959 von einer langen Dürre. «Von einer seit Jahrzehnten nicht erlebten Trockenheit wird das nördliche Deutschland heimgesucht. Seit Wochen hat es nicht geregnet, auf vielen Feldern ist das Getreide weitgehend verdorrt und der Stand einzelner Flüsse ist beträchtlich zurückgegangen. In der ausgetrockneter Lüneburger Heide brechen riesige Waldbrände aus.» Niemand fragte danach, warum haben wir es immer wieder mit einer Trockenheit zu tun? Man nimmt das Wetter wie es gerade kommt, ändern kann man daran gar nichts.

Seit wenigen Jahrzehnten ist eine neue Zeit angebrochen. Die Theorie; wir Menschen steuern mit CO2 Wetter und Klima. Ist ein Klimawandel so einfach zu machen? Was berichtet dazu die ganze Klimageschichte? Spielen nicht ganz andere Naturkräfte eine Rolle, die uns bleich aussehen lassen? Hängen wir alle am Narrenseil?

Max Matt, Altstätten
Quelle: Chronik des 20. Jahrhunderts «westermann Hermes»

Max Matt
22.06.22 - 11:52 Uhr
Leserbrief
Ort:
Altstätten

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Herr Matt
Wie Sie vielleicht aktuell mitbekommen haben, ist die 100%ige Auslandsabhängigkeit von fossilen Energieträgern eine unbequeme und teure Tatsache geworden. Diesen Sachverhalt durch erneuerbare Energieformen aufzulösen wäre ein grosser Schritt zu einer unabhängigen Energieversorgung der Schweiz und durch den gestoppten Kapitalabfluss würde auch der Wohlstand steigen. Gleichzeitig kann auch das Klima geschützt und die Umweltverschmutzung erheblich reduziert werden. Aber eben, die Ewiggestrigen bremsen, jammern und suchen verzweifelt Argumente gegen eine unabhängige Schweiz.
Grüsse

Was soll man sagen, Herr Matt sie sind ein ewig Gestriger. der sich mit irgend einer Chronik sein Weltbild zurecht legt. Was sagen sie z.B. das die Verwüstung in Nordafrika dramatisch voranschreitet, das in Afrika oder Indien Dürre und Monsum in immer schnellerer Zeit abwechseln, dass Ende Mai die durchschnittliche je gemessene Durchschnittstemperatur in unseren Breitengraden um 2 Grad wärmer war, das in der Antarktis der Meeresspiegel in den letzten Jahren fast 1 Meter gestiegen ist, dass in der Schweiz eine Vielzahl von Gletschern verschwunden sind...alles nur eine Mär. Ob Corona-, Kriegs- oder Klimaleugner behalte sie diese bad Fakts in ihren vier Wänden

Herr Matt hat insofern Recht, als Einzelereignisse zum Klimageschehen nichts zu bedeuten haben. Wenn sich aber seit Jahrzehnten die Extremereignisse häufen, wenn heutige Normaltemperaturen vor 60 Jahren noch als Extremwerte galten, dann ändert sich das Klima.
Ähnlich ist es bei einem ganz anderen Thema, nämlich bei der aktuellen Corona-Psychose. Sollte es im Jahr 2020 eine Übersterblichkeit gegeben haben, so bedeutet diese gar nichts. Nicht ein einzelnes Jahr zählt in der Statistik, sondern der Durchschnitt vieler Jahre. Wer also wissen will, ob ein Virus mehr Todesfälle verursacht hat, als ein anderes, sollte zuerst mal 10 oder 20 Jahre abwarten. Alles klar, Leute?

Wir leben halt in einer Zeit der Massensuggestion. In den Medien hört man so viel von Klimawandel und Erderwärmung bis man sich so sehr auf das konzentriert, dass man bei jeder Hitzewelle denkt, es wäre wirklich heisser als früher.
Zudem hat die Luft einen Anteil von 0,04% an CO2. Der CO2 Anteil hat daher wenn überhaupt höchstens einen homöopathischen Einfluss auf das Klima.
Ich erinnere mich an die 70er Jahre. Da war es an manchen Sommern so heiss, dass man im Bett schwitzte und der Teer auf der Strasse schmolz.
Heute lebt man auch mehr mit Klimaanlagen und wenn man dann ins Freie geht hat man schnell das Gefühl, es wäre sehr heiss.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/sommerloch-1976-der-hitzesommer-un…

Klima Unwetter 1910:

https://www.rhb.ch/de/blog/als-die-landquart-ihr-unwesen-trieb

Herr Matt
Einige hängen wirklich am Narrenseil. Die Wissenschaft ist sich geschlossen einig: Die menschengemachte CO2-Produktion und Konzentration steigt und steigt (innerhalb von 150 j von 295 ppm auf 420 ppm). Fourier hat es bewiesen: Mehr CO2 ergibt höhere Temperaturen. Der Kreislauf der Apokalypse ist gestartet.Da nützen Ihre alte Chroniken überhaupt nichts. Wissenschaft ist nicht zu verwechseln mit Glauben. Tatsachen bleiben Tatsachen, auch wenn Narren das Gegenteil behaupten.
Apokalypse now

Wenn die Durchschnittstemperaturen steigen, dann kann man das sicher nicht nur dem CO2 zuschreiben. Die Erdbevölkerung hat zugenommen wie auch die Tierwelt. Es gibt viel mehr Gebäude und Fahrzeuge, die alle viel mehr Wärme aufnehmen und wieder abgeben. 

Früher waren die Gärten bepflanzt mit Gemüse, Sträuchern usw. oder wenigstens mit Rasen. Heute machen die Pseudogrünen Landschaftsgärtner Steinbeete und möglichst grosse Sitzplätze mit Steinplatten. Auch in den Städten dürfte es mehr Grün geben.

Es gab Hausfassaden die mit Efeu oder anderen Kletterpflanzen vollständig bedeckt waren....aber da könnte es ja noch Lebewesen darin haben.

A. Steinmann

Wir hatten doch in der Schweiz zwei sehr trockene Jahre - auch um St. Gallen - 1947 und 1949. Die Heustöcke blieben klein und die Kühe mussten im Herbst teilweise Tannenreisig fressen, damit sie überlebten. Die Bestände an Tieren mussten durch unfreiwillige Schlachtungen reduziert werden!

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