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Testphase: Rettungsfahrzeug geht ab Lenzerheide in den Einsatz

Die von den Spitälern Thusis und Savognin gemeinsam betriebene Rettung Mittelbünden verlegt die Ambulanzbasis vorübergehend weg von Tiefencastel.

Jano Felice
Pajarola
05.08.22 - 11:00 Uhr
Aus dem Leben
Stützpunkt geändert: Die Rettung Mittelbünden ist sicher bis Oktober nicht mehr in Tiefencastel (Bild) stationiert.
Stützpunkt geändert: Die Rettung Mittelbünden ist sicher bis Oktober nicht mehr in Tiefencastel (Bild) stationiert.
Pressebild

Die Zahl der Einsätze sind bei der Rettung Mittelbünden angestiegen – und zwar vor allem in der Tourismusregion Lenzerheide mit den Gemeinden Vaz/Obervaz und Lantsch/Lenz, wie aus einer Medienmitteilung des Spitals Thusis und der Center da Sanadad Savognin SA hervorgeht. Deshalb verlegen die beiden Betreiber des Ambulanzdienstes den Stützpunkt der Rettung für eine Testphase auf die Lenzerheide; der Standort Tiefencastel wird vorübergehend geschlossen. Die als Versuch gedachte Neuregelung läuft laut Mitteilung seit Mitte Juli und dauert bis voraussichtlich Mitte Oktober. 

Mit diesem Entscheid könne man die Hilfsfristen für die Patientinnen und Patienten verbessern und das gesamte Gesundheitswesen in der Region stärken, schreiben die beiden Spitäler. Das Albulatal inklusive Schmitten, das ebenfalls zur Versorgungsregion Viamala/Albula gehöre, werde weiterhin optimal durch den 24-Stunden-Stützpunkt Savognin und den neuen Stützpunkt Lenzerheide versorgt.

Jano Felice Pajarola berichtet seit 1998 für die «Südostschweiz» aus den Regionen Surselva und Mittelbünden. Er hat Journalismus an der Schule für Angewandte Linguistik in Chur und Zürich studiert und lebt mit seiner Familie in Cazis, wo er auch aufgewachsen ist. Mehr Infos

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Wieder so eine Fusioninitis ohne Analyse...die stark befahrene Julierstrasse und die Benadinorouto sind somit mit der Rettung vom Stützpunkt Lenzerheide mind. 20 Min länger unterwegs...das heisst das Schwerverletzte erste Hilfe 20Min später bekommen..wo bleibt die Logik und der Sparwillen der Gesundheitsbehörde....Martino Tucek

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